documenta urbana

Seit der ersten documenta 1955 in Kassel propagierte ihr Gründer Arnold Bode immer wieder die Idee einer documenta urbana – einer documenta neben der Kunstausstellung, die sich mit der Gestaltung, Planung und Bebauung unserer Umwelt beschäftigt. Erst 1982 zur documenta 7 kam es zur Verwirklichung dieser Idee - im Doppel, denn es gab zwei documenta urbana: Die eine wurde von namhaften Architekten in der Tradition der Hellerau-Siedlung und der Bauausstellungen in der Kasseler Dönche gebaut. Die andere existiert – nicht gebaut – als Katalog mit Beiträgen internationaler Künstler und Künstlerinnen zu Problemstellen der vorhandenen Stadt unter dem Titel „documenta urbana – sichtbar machen“ nach einer Idee von Lucius Burckhardt.

Nach über 20 Jahren greifen wir den Gedanken von Arnold Bode wieder auf. Wie würde heute in Zeiten der Globalisierung, der Transformation, der schrumpfenden Städte und des geringeren wirtschaftlichen Wachstums eine documenta urbana aussehen?

Seit 2005 leitet Manuel Cuadra gemeinsam mit Helmut Holzapfel und Wolfgang Schulze die documenta urbana.

www.documenta-urbana.de